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Flüchtlingskrise, was ist damit eigentlich gemeint?

Flüchtlingskrise, was ist damit eigentlich gemeint?

Wenn ich die Meldungen in Radio und TV Nachrichten verfolge, so ändert der Begriff immer mehr seine Bedeutung.

Es war noch vor Monaten eine Krise, dass Menschen aus den unsicheren Ländern wie Syrien fliehen mussten.

Dann wurde es zur Flüchtlingskrise, dass viele Kinder und Erwachsene auf der Flucht im Mittelmeer ertranken.

Danach fühlte man die Krise in den „bösen“ Ländern auf dem Weg der Flüchtlinge durch Europa. Da gab es doch tatsächlich Staaten, die keine Flüchtenden mehr hinein lassen wollten.

Es wurde dann als Krise benannt, dass man nicht in der Lage sei, die eingereisten Flüchtlinge so schnell wie gewünscht an den nächste Staat weiter zu reichen.

Und Heute?

Bei uns spricht man fast nur noch von der Krise, die wir fühlen, weil wir plötzlich ein Staat sind, der Flüchtenden eine neue Heimat geben soll. Nicht die Probleme der Flüchtlinge stehen auf der Tagesordnung. Unsere Ängste sind plötzlich die Krise.

Wie gehen wir damit um? Ich sehe da die Reflexe der Politiker. Abschiebung, Abschottung, unsere Art des unbekümmerten Lebens retten.

Eine gewisse Parallele sehe ich zur gestern gelaufenen Abstimmung in Hamburg. Die Hamburger haben sich gegen eine Bewerbung für Olympia ausgesprochen. Was waren die Argumente?

Sie haben Angst vor Kosten, davor dass zu viele Menschen in die Stadt kommen, dass gebaut werden müsste, dass man sein ruhiges Leben etwas verändert.

Veränderungen wollen wir meist nur noch auf Zeit. 14 Tage Urlaub mit Spaß und Veränderung. Aber bitte all inklusive.

MAnfred

30.11.15 08:37, kommentieren

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Migrieren, aber wohin?

Migrieren, aber wohin?

Nach meinem ersten Urlaub in Portugal wollte ich gerne dort leben. Das ist nun fast 30 Jahre her, aber die Idee ist immer noch in mir.

Danach habe ich lange kein Land entdeckt, in dem ich leben wollte.

Vor einigen Jahren war ich in Tansania und da ergriff mich der Wunsch erneut, aus Deutschland zu, nein nicht fliehen, zu immigrieren.

Was hält mich ab. Damals die Angst davor portugiesisch lernen zu müssen. Ich bin nicht sehr sprachbegabt. Auch war es nicht so einfach, dafür eine Erlaubnis zu bekommen. Heute im Schengenraum wäre Portugal eine Überlegung wert. Aber da ich schon über zehn Jahre nicht mehr dort war, müsste ich das mal wieder vor Ort prüfen.

Da sind dann aber noch unsere schulpflichtigen Kinder. Soll ich denen jetzt einen Umzug und eine völlig neue Umgebung zumuten?

Wenn es in Portugal derzeit ruhiger zugeht als bei uns, warum eigentlich nicht?

Tansania, hier sollte man Kinder vielleicht besser nicht hin migrieren. Aber als Erwachsener, arbeitender Mensch ist es eigentlich ein schönes Land. Tolle Menschen, gutes Wetter und viele Möglichkeiten sich ein Geschäft auf zu bauen. Allerdings ist sowohl in Portugals als auch besonders in Afrika, die medizinische Versorgung deutlich schlechter als hier.

Sicherheitsdenken überwiegt.

Ich denke, das sind auch Gründe für viele, gerade Deutschland als Traumziel zu nennen.

MAnfred

29.11.15 15:39, kommentieren