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Keinen Urlaub mehr in Dänemark

Auch wenn ich in der Nähe wohne und den dänischen Lebensstil bislang sehr angenehm empfand, werde ich dort nicht mehr hin reisen.

Man lese sich das mal in Ruhe durch, was die dortige rechte Regierung auf den Weg bringt. In der SHZ http://www.shz.de/nachrichten/deutschland-welt/politik/daenemark-wertgegenstaende-von-asylbewerbern-wandern-in-staatskasse-id11250521.html stehen so miese Dinge, die Dänemark jetzt durchführen möchte.

 Jetzt werden in Jütland Zelte aufgebaut, obwohl es scheinbar Alternativen gibt, aber dort ist es im Winter eben besonders ungemütlich.

Den Flüchtlingen darf künftig durch die Polizei Wertgegenstände und Geld abgenommen werden, welches der Staat dann als Kostenbeitrag in die Flüchtlingsarbeit investiert. Ich nehme mal an, dass die Polizisten die Beute der staatlichen Weglagerei dann auch weiterleiten. Immerhin dürfen die Smartphones nicht eingezogen werden, hier erinnere ich mich an deutsche CSU Politiker, die sich gerade darüber erregen, dass ein flüchtender Mensch überhaupt Telefone haben könne.

Die Beute scheint aber nicht zu reichen, denn nach einer schon durchgeführten Kürzung um 50% werden weitere 10% Geldleistung gestrichen. Gleichzeitig wird Betteln strafbar und die Strafandrohung explizit ohne Bewährung angesetzt. Jeder Bettler geht danach mindestens zwei Wochen ins Gefängnis. Arbeiten darf der Asylbewerber natürlich auch nicht.

Frage: Wenn ich weniger Geld bekomme, meine Ersparnisse eingezogen werden und ich nicht betteln darf, wovon lebe ich dann? 

Abschiebung geht nun auch schneller und ggf kann der Abzuschiebende gleich in Haft genommen werden. Hier habe die Dänen eventuell bei unseren deutschen Gesetzen abgeguckt.

Zusätzlich gibt es im Hinterland vermehrt Kontrollen, alle Autokennzeichen werden gespeichert und automatisch abgeglichen, Züge und Schiffe können jederzeit gestoppt werden und "Empfangscentren" konzentrieren die Flüchtenden.

Im Ausdenken von Aktionen für negative Gastlichkeit haben die Dänen meiner Ansicht nach unsere wackeren Bayern gerade geschlagen. Wer sein Land so ungastlich erscheinen lässt, der hat zumindest bei mir sein Ziel erreicht. Ich mache dort keinen Urlaub mehr. Allerdings gebe ich zu, auch nach Bayern würde ich derzeit nicht reisen. Das fing aber schon früher an, als Seehofer meinte, Bayern brauchen keine Stromleitungen, die können doch einfach durch die Nachbarländer geführt werden. 

Wenn demnächst die EU in die vernünftigen und anliegenden Staaten zerfällt, was ich für 2016 vermute, dann könnte man Bayern doch....

MAnfred

22.11.15 16:56

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